Mythos, modern

Der rote Faden – antike Mythen neu inszeniert – work in progress
Fotoserie, 2017-2019, Maße variabel

Die griechische Mythologie bietet einen reichen Fundus an Figuren und Verstrickungen, deren Zusammenhänge Heutigen allerdings oft unbekannt sind. Trotzdem lassen sich viele bekannte Geschichten auf einen mythologischen Ursprung zurückführen. Weil wir eine große Liebe zu diesen Geschichten hegen, tauchen in unseren Arbeiten immer wieder Gestalten auf, die eine gewisse Verwandtschaft mit ihren antiken Vorfahren nicht leugnen können. Ob es nun eine moderne Venus ist, die Boticellis Schaum konsequent weiterentwickelt oder die durchaus feministische Lesart von Theseus‘ Reise nach Knossos, in der Ariadne keineswegs nur Ratgeberin ist, sondern den Faden selbst in die Hand nimmt und sowohl den Helden als auch den Minotaurus verschnürt zurücklässt, während sie selbstbestimmt dem Labyrinth bereits entkommen ist.

Einem Labyrinth, aus dem der einzige Fluchtweg eigentlich durch die Luft führt, was Ikarus hochtrabend zu nah an die Sonne brachte. Den Absturz des Rocket-Man halten wir zeitgemäß fest. Bei Pan wagen wir uns an die fotografische Umsetzung einer Bronze, ohne dabei einen echten Ziegenbock vor die Kamera zu zerren und unser Narziss ist sehr wohl in der Lage, sein eigenes Spiegelbild zu erkennen, aber bemüht, ihm zu demonstrieren, wer hier die Oberhand behält. Alle fünf Arbeiten fügen sich lose zu einer Serie, werden aber laufend ergänzt. Vereinzelt ergeben sich crossmediale Ableger, die Geschichte von Ariadne und ihrem roten Seil hat sich zwischenzeitlich bereits zu einem Kurzfilm ausgewachsen und das bloße Fotoformat verlassen.

Bisher realisiert:

T & M, verlassen
Ikarus, gelandet
Pan und der Ziegenbock, romantisch
Venus, aus Schaumstoff geboren
Narziss, bespuckt

Mythos, modern

Der rote Faden – antike Mythen neu inszeniert – work in progress
Fotoserie, 2017-2019, Maße variabel

Die griechische Mythologie bietet einen reichen Fundus an Figuren und Verstrickungen, deren Zusammenhänge Heutigen allerdings oft unbekannt sind. Trotzdem lassen sich viele bekannte Geschichten auf einen mythologischen Ursprung zurückführen. Weil wir eine große Liebe zu diesen Geschichten hegen, tauchen in unseren Arbeiten immer wieder Gestalten auf, die eine gewisse Verwandtschaft mit ihren antiken Vorfahren nicht leugnen können. Ob es nun eine moderne Venus ist, die Boticellis Schaum konsequent weiterentwickelt oder die durchaus feministische Lesart von Theseus‘ Reise nach Knossos, in der Ariadne keineswegs nur Ratgeberin ist, sondern den Faden selbst in die Hand nimmt und sowohl den Helden als auch den Minotaurus verschnürt zurücklässt, während sie selbstbestimmt dem Labyrinth bereits entkommen ist. Einem Labyrinth, aus dem der einzige Fluchtweg eigentlich durch die Luft führt, was Ikarus hochtrabend zu nah an die Sonne brachte. Den Absturz des Rocket-Man halten wir zeitgemäß fest. Bei Pan wagen wir uns an die fotografische Umsetzung einer Bronze, ohne dabei einen echten Ziegenbock vor die Kamera zu zerren und unser Narziss ist sehr wohl in der Lage, sein eigenes Spiegelbild zu erkennen, aber bemüht, ihm zu demonstrieren, wer hier die Oberhand behält. Alle fünf Arbeiten fügen sich lose zu einer Serie, werden aber laufend ergänzt. Vereinzelt ergeben sich crossmediale Ableger, die Geschichte von Ariadne und ihrem roten Seil hat sich zwischenzeitlich bereits zu einem Kurzfilm ausgewachsen und das bloße Fotoformat verlassen.

Bisher realisiert:

T & M, verlassen
Ikarus, gelandet
Pan und der Ziegenbock, romantisch
Venus, aus Schaumstoff geboren
Narziss, bespuckt